Tag 0 - 15.3.2010 - Anreise nach Genua - Precruise
Am späten Vormittag fuhren wir vom Bodensee über Rapperswil, Schwyz, den Gotthard-Tunnel und Bellinzona zu unserem üblichen Tankstop an der Raststätte Coldrerio kurz vor der italienischen Landesgrenze. Weiter ging es über Mailand, die Po-Ebene und die kurvenreiche Autobahn des Apennin nach Genua, das wir am Nachmittag erreichten.
Da wir im Vorjahr schon hier gewesen waren, fanden wir den Porto Antico und das mittendrin liegende Hotel NH Marina. auf Anhieb wieder.
Das Auto brachten wir wieder für stolze 20 € in der Tiefgarage des Hotels unter. Nach dem Checkin bezogen wir unser Zimmer, das modern und freundlich eingerichtet und auch sehr sauber war.
Neben dem Hotel liegt das Piratenschiff aus Roman Polanski's Spielfilm "Piraten".
Es war 17:30 vorbei und wir machten uns auf zu einem Spaziergang in die Altstadt, Wir streiften durch einige Straßen und Gässchen, tranken in der Nähe des Bahnhofs 'Stazione Principe' einen hervorragenden Café Espresso für 80 Cent und schlenderten dann durch die berühmt-berüchtigte Gasse zurück zum ausgangspunkt. Dann suchten wir schon einmal die Trattoria San Carlo, in der ich für 20 Uhr einen Tisch bestellt hatte. Nach nur kurzer Zeit sahen wir das Türschild der Trattoria. Wir gingen zurück ins Hotel, um uns frisch zu machen. Dabei blickte ich mich immer wieder um und merkte mir markante Punkte und Kreuzungen, damit wir den Weg durch das genuesische Gassengewirr gleich wieder finden konnten. Tatsächlich war die Trattoria San Carlo. nur nur eine gute Viertelstunde zu Fuß vom Hotel entfernt.
Als wir dort eintrafen, waren wir die ersten Gäste, was sich aber im Laufe des Abends noch ändern sollte. Um 21 Uhr war dann jeder Platz besetzt. Wir hofften, echte Genueser Küche serviert zu bekommen und wurden nicht enttäuscht. Als Primo bestellten wir Lasagnette al Pesto Genovese (mit grünen Bohnen und Kartoffeln), als Secondo gab es Fisch, und zwar einen Wolfsbarsch (Branzino) mit Gemüse vom Grill (Zucchini, Paprika, Aubergine). Dazu Wasser und ein Glas Wein.
Als ich sah, dass als Dessert ein Semifreddo di Torrone (Torrone-Halbgefrorenes) angeboten wurde, konnte ich mich nicht zurückhalten und probierte auch dieses. Lecker. Zur Abrundung gab es noch einen Espresso.
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Trattoria San Carlo Via David Chiossone, 41/43r 16123 Genova, Italia Tel. 010 253 4294 trattoriasancarlo.it |
Satt und zufrieden gingen wir flotten Schrittes durch das nun schon fast menschenleere und dann auch gleich etwas unheimlich wirkende Hafenviertel zurück zum Hotel.
Ein paar Minuten verbrachte ich noch auf dem Balkon, von dem aus man einen schönen Blick auf die Marina hat. Das Rauschen dazu kommt allerdings nicht vom Meer, sondern von der nahe gelegenen Hochstraße.
Wir gingen zeitig zu Bett und freuten uns auf den Start unserer Kreuzfahrt am nächsten Tag.
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